Julia Runggaldier

Schon im Kindesalter zeigt Julia Runggaldier ihr künstlerisches Talent und es war ihr von Anfang an klar, dass sie Künstlerin werden will. Die vielen Zeichnungen, die sie von klein auf realisiert hat, haben ihr eine feste Basis für den Weg in die eigene, künstlerische Persönlichkeit bereitet. Bereits im Kunstlyzeum äußerte sie ihren starken Charakter und es bahnte sich ein Weg ins eigenständige Schaffen. Dabei ist die Figur bzw. das Porträt ihr grundlegender Ausgangspunkt für ihre Malerei. Sie ist jedoch nicht an einer abbildenden Figurenmalerei interessiert, sondern sucht im tiefsten Inneren der Persönlichkeit ihre Stimulus. Durch ihr Kunstschaffen vermittelt uns Julia Runggaldier große Emotionen.

Künstlerischer Ausdruck

Die technischen Fähigkeiten einer figurativen, realistischen Malerin, hat Julia Runggaldier bereits in jungen Jahren bestätigt. Mittlerweile geht ihre künstlerische Suche fern ab von jeglicher Abbildung einer Realität, denn sie strebt nach der Sprache der Seele. Des Öfteren analysiert sie sich selbst und enthüllt uns ihre intimen Gedanken. Es ist die Absicht eines entstehenden Selbst, so wie die natürliche Essenz eines zarten, wachsenden Sprosses, der sich im Garten des Lebens enthüllt und öffnet. Die Posen interpretieren eine natürliche Geste, in der sie sich hingibt, um sich selbst zu umarmen oder vielleicht auch um ein Geheimnis zu verbergen. Julia sucht ihre Impulse aus ihrem Inneren, im Zufluchtsort des Geistes. Mit starrem Blick drückt sie eine Flüchtigkeit aus, welche von einer Beschleunigung unserer Zeit abweicht. Als Thema ihrer Abbildungen könnte die Gelassenheit oder Stille, die Etappe eines Weges oder das Erreichen eines Ziels, symbolisieren. Julia drückt in ihrer Kunst eine Suche nach Einstimmigkeit mit sich selbst und mit dem anderen aus und strebt nach einer universellen Einigung. Es sind Werke, die von Lebenskraft sprechen und somit die Größe beziehungsweise die Zerbrechlichkeit der Menschheit achtet. Beim Betrachten der Kunstwerke von Julia Runggaldier empfindet man ihre große Empathie, mit der sie uns zur Ruhe und Selbstfindung einlädt, um damit auf einen neuen Selbstwert zu bauen den wir so nötig brauchen.

Prizes and Exhibitions

2011 Second prize at the Ladin literary competition “Auteures ladins scrij” with the story “L pra che ne ie nia.”

2011 First prize at the painting competition on occasion of the exhibition “Marino Marini”, Brunico Museum/South Tirol.

2018 Personal exhibition “Birds of unfeigned gardens”, Tubla da Nives, Selva Gardena Valley.

2020 Represented in the publication and at the exhibition “Sté ert” on occasion of the 100 years of activity of the “Art Circle” Ortisei/Gardena Valley.

2021 First prize with the work “Saturn” Competition “D31 Art Prize 2021”, UK

2021 Art Fairs: Positions Berlin, Art Verona, Discovery Art Fair Frankfurt, AAF Hamburg

 

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